Künstlervermittlung
Ich vermittle für Sie indonesische Künstler
für Kulturveranstaltungen und organisiere auf Wunsch auch
den Aufenthalt und die An- und Abreise.
Unter anderem folgende Künstler:
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Didik
Nini Towok (geb. 1954) genoss seine Ausbildung in der Tanzakademie (ASTI) Yogyakarta und holte als Einziger in der Tanzszene die Tradition der klassischen Travestie im javanischen Tanz wieder hervor. Er verkörpert beide, männliche und weibliche Aspekte und stellt in seinen Tänzen die Einheit der Gegensätzlichkeit dar. In der javanischen Tanztradition ist diese Verkörperung sehr verbreitet, das heißt, es gibt Männerrollen, die fast ausschließlich von Frauen dargestellt werden, wie z. B. die Rolle des Arjuna oder aber auch Männer, die in Frauenrollen schlüpfen, wie im ludruk.
Seine berühmtesten Choreographien sind „Reincarnation“ (1984), in der die rechte Hälfte einen Mann und die linke Hälfte eine Frau darstellt und „Dwi Muka Dance“ (‘Zwei Gesichter’), bei dem er je eine Maske für das Gesicht und den Hinterkopf verwendet, um zwei Charaktere auszudrücken.
Didik Nini Towok setzt die Tradition des Maskentanz (Tari Topeng) fort und übernimmt viele Tanzelemente aus Cirebon an der Nordküste Javas und Bali. In letzter Zeit arbeitet er viel mit japanischen Tänzern und Choreographen zusammen und belebte die Travestie-Tradition der japanischen Tanzszene (Onagata) wieder, wie z.B. aus dem
Kabuki-Theater.
Sein Projekt nennt er „Cross Gender“, und daraus entsteht u.a. ein sehr gelungener, auf klassisch-javanischer Tradition basierter Tanz „Bedhaya Hagoromo Collaboration“ (2001) mit Begleitmusik aus javanischer und japanischer Musik. Dieser Tanz wird von 9 Männern in ihrer weiblichen Rolle getanzt. In anderen Choreographien verwendet er auch gerne japanische Masken und er übernimmt öfter Elemente aus dem Noh-Theater. Sein Lehrer ist Prof. Richard Emmert, ein Master des Noh-Theaters.
In den letzten Jahren wurde Didik Nini Towok mehrmals nach Amerika, Japan, Spanien und Frankreich eingeladen. Im November 2004 wird er in Deutschland auf Tournee gehen.
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Urte Gudian und Ardhi Engl
Urte Gudian, geb. 1963 in München, studierte japanischen Butoh-Tanz bei Eiko und Koma in New York, Qi Gong u.a. bei Prof.Cong in China, außerdem klass. Ballett, Karate, Modern Dance und afrikanischen Tanz. Aus diesen Elementen kreierte sie in 18 Jahren Bühnen- und Lehrtätigkeit ihren unverwechselbaren Stil, in dem gerade die Auseinandersetzung zwischen asiatischer und europäischer Tanzkunst eine tragende Rolle spielt.
Ardhi Engl, geb. 1959 in München, deutsch-indonesischer Gitarrist und Klangkünstler, ausgebildet am Richard-Strauss-Konservatorium, München, mehrere Jahre Mitglied des Münchener Gamelan-Orchesters „Cara Bali“, arbeitet mit präparierten Gitarren und selbstgebauten Instrumenten/Klangobjekten, die in ihrer skurrilen Ursprünglichkeit nicht an eine bestimmte Tradition gebunden und damit besonders offen für den Dialog zwischen verschiedenen Kulturen sind. Sein besonderes Interesse ist es, einfachem Material ungeahnten klanglichen Reichtum zu entlocken und damit auch eine neue Basis zu schaffen, Musik verschiedener Traditionen auf den Ursprung der Entstehung von Musik zurückzuführen.
In ihren Aufführungen, die von poetischer Schlichtheit, augenzwinkerndem Witz und virtuosem Umgang mit ungewöhnlichen Bildern und Klängen geprägt sind, gelingt es Urte Gudian und Ardhi Engl sowohl eine neue Verbindung zwischen Musik und Tanz (wieder-)herzustellen, in der die Rollen beider z.T. ineinander verflochten sind, als auch die Ansätze asiatischen Kulturverständnisses mit denen des europäischen auf einer neuen Ebene erlebbar werden zu lassen, in der Tanz hörbar und Musik sichtbar wird.
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Mugiyono Kasido (geb.1967) gilt in Indonesien als herausragender Tänzer, dessen Bewegungen zwar auf traditionellem javanischen Tanz basieren, sich aber weit darüber hinaus entwickelt haben. Dies führt dazu, dass er oft von namhaften Choreographen engagiert wurde, wie z.B. von Sardono W. Kusumo in "Opera Diponegoro" (1995, 2002), "Passage through the Gong (1996), die in sechs verschiedenen Städten in Japan mit Finanzierung von Japan Foundation aufgeführt wurde. Auch M. Miroto engagierte ihn in seinen Stücken, wie in "Kembang Sampah" (1998) für Art Summit, Jakarta und "Dancing Shadows - World Music Theater Festival (Den Haag 2002).
1992 begann er selbst als Choreograph tätig zu werden. Sein Stück "Mati Suri" wurde mit einem Trophy for Best Performer Creative Dance ausgezeichnet. 1993 bekam er für sein Stück "Terjerat" (‚Gefesselt') eine Auszeichnung für the Best of the Art Dance. Sein Stück "Kabar Kabur" (2001) war ein Erfolg und wurde mehrmals präsentiert, u.a. in Osaka, Japan, im Rahmen von Asian Contempory Dance Festival (2001), in Singapur im Rahmen von Asian Europe Dance Festival (2002), und in Brüssel in ASEF 5th Anniversary (2002).
Seine interkulturelle Erfahrung in der Zusammenarbeit mit anderen Tänzern aus Deutschland, England, Israel in dem Programm "Some Shine" und "Or Local" hat ihn dazu gebracht, mit Denise Reyes aus den Philippinen, Ria Haggler (Niederlande), Waguri (Japan) und Lane Savador (aus den USA) zusammenzuarbeiten. Sein neuestes Stück "Surat untuk Rama" (‚Brief an Rama') wurde am 13.10.02 uraufgeführt, in dem er mit einem klassisch thailändischen Tänzer und Maskentänzerin aus Cirebon zusammen arbeitet.
Seine Ausbildung genoss er an der STSI Solo und bei Lehrern wie R. Ng. Rono Suripto von Mangkunegaran (1990-1993) und Suprapto Suryodarmo (1994-1996).
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Teater Garasi
Die Gruppe Teater Garasi wurde 1993 von Yudi Ahmad Tajudin, Kusworo Bayu Aji und Puthut Yulianto gegründet. Sie waren alle Studenten an der Universität Gadjah Mada Yogyakarta. Am Anfang waren sie wie eine universitäre Theatergruppe, seit 1999 sind sie eine unabhängige Gruppe geworden.
Ihre Vision drücken sie u.a. wie folgt aus:
“ that the most important aspects of the (creation of) contemporary theatre – regardless of the style or the origin of this craft – are the wresting between the Actor (the theatre artist in general) and the Theatre itself and the relationship (direct or indirect) between theatre and social
developments.”
Sie nennen ihre Gruppe “laboratory of contemporary theatre creations based on research, exploration, experimentation, and evaluation of each creative work. Teater Garasi’s work departs from and builds on many existing art traditions”.
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New Media Art - Neun junge
indonesische Künstler der Bildenden Kunst aus Bandung,
Yogyakarta und Jakarta.
Kurator: Asmujo |
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Die Vermittlung weiterer Künstler auf Anfrage. Bitte
kontaktieren Sie mich unverbindlich bei Interesse. Ich berate
Sie gerne. jani@kuhnt-saptodewo.de Tel./Fax:
089/3508547
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